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Dichtung

copyright © Andreas Laugesen 2012

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Die emotionale Dichte in den Situationen des Lebens löst sich in Lyrik auf. . . Beispiele

"Babylon"Das Stimmengewirr aus Babylon dringt durch die Ohren in mich ein.Hier drinnen ist schon alles voll . . . und weils nicht weiß wohin es sollverlässt`s mich durch die Poren . . . ich schwitzte und fühl` mich übervoll . . .Werd` nachher duschen, bin dann wieder rein . . .und denke: " . . .schön wieder bei mir zu sein . . ."

"Golf v. Mexico"Verschmiert von Öl, so hebt der Pelikan die Schwingenund schreit sein letztes bisschen Leben . . . Dahinter stehen es . . . und es . . . und Duverbunden durch der Erde Rund . . . . . . wer wird als letzter von uns seine Flügel heben . . .?

". . . allein . . ."Hungrige Augen blicken mich an . . . und kaum gewahr ich `s schrecken sie zurück,der Körper tut das Seinige dies alles zu verstecken und doch gelingt`s ihm kaum . . ." . . . Ich möchte deine Liebe schmecken . . .!" so rufen die einsamen Fenster der Seele . . .Wie schad, dass ich nicht alle retten kann . . . zu klein ist meiner Seele Raum . . .

"ein Wunsch"Gleichgültigkeit . . . das ist das Ende der Welt . . . und ohne Hilfe muss so mancher Traum vergeh`nlass dich nur Stützen von - wer immer es ist - und schützen - was uns alle erhält -. . . dann werden wir die Sonne seh`n . . .

"NEBEL-LEBEN". . . hier bin ich . . .und dort werd` ich sein . . .. . . dazwischen liegt das Leben . . .doch hier wie dort sind wir allein . . .

"Wir"Es ist gefleckt, dies runde Etwas,so, wie wir auch . . .doch denken wir, wir wären glatt.Das ist der Trug, den zu durchschauen selten einer schafft,denn erst die dritte Dimension, die macht es deutlich,dass, oh wie interessant, zwischen uns eine Lücke klafft.Dies ist es, die Nuance, die, fleckengleich Interesse schafft.,

Die Stadt, sie lässt uns ohne Schutzund bietet keinen Arm dem Schwachen.Das Treiben schnell und überlautund in den tiefen Falten Schmutz -Sie ruft dir zu : "Du musst mehr und schneller machen . . ."für Egon Schiele Wien 16. 8. 2010

"Traum"Weit hinten steht ein kleiner Mensch,den niemals jemand hört -du möchtest sagen, rede . . .sprich !Und bist zutiefst empört,dass niemand ihn nach vorne bat,zu teilen Sorg` und Last . . .Sein Blick ruht auf dir und fragt stumm,warum du ihn vergessen hast . . .

". . . bin ich so . . .?"Äußerlich da bin ich ruhig, denn die Schale hart von Jahren.Knapp darunter ist nichts fest, alles flüssig oder Gas.Niemand kann den Zustand sehen . . . alles wogt wie Wind im Gras.Kannst nur hören oder ahnen wie `s mir geht in meiner Seel`und ich bitt` dich sei ganz zärtlich . . . möcht` das Schöne gern bewahren . . .,

". . . oder so . . .?"Den Schutz, den lernt` ich früh . . .so blieb verborgen Manches,das ausgesprochen flüchtig wirdund aus dem Hause flieht.So kommt es Stück für Stück ans Lichtund in dein Herz fast unbemerkt . . .,dass man das Zarte nicht auf einmal sieht . . .,

Für Christoph SchlingensiefDu bist mit dem Fährmann gegangen,den Weg ohne Wiederkehr.Es ist jetzt vorbei, das Hoffen und Bangen;sitzt jetzt auf der Wolke,so war doch dein Bild,bist leicht, so leicht . . . und nicht mehr schwer . . . .,

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Andreas Laugesen







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